Die USA sind noch immer ein begehrtes Ziel deutscher Touristen und natürlich steht hier selten der Strandurlaub an erster Stelle. Die Vereinigten Staaten sind besonders berühmt für ihre einzigartigen Nationalparks und Städte. Bei den großen Namen wie Yosemite, Bryce Canyon, Grand Canyon und Städten wie San Francisco oder Las Vegas rückt die Westküste in den Mittelpunkt der Betrachtungen eines Reisenden.

<h>Die Vorbereitungen</h>

Grundsätzlich ist es einfach, die Routenplanung USA selbst vorzunehmen. Wer geübt ist, kann sich anhand von Reiseführern und einer ordentlichen Straßenkarte eine geeignete Urlaubsroute zusammenstellen. Trauen Sie sich dies nicht, nehmen Sie sich einfach einen Reise Spezialisten zur Hilfe. Ein Leihwagen ist schnell gebucht und fast unabdingbare Voraussetzung für Erkundungen auf eigene Faust. Das Fahrverhalten der Amerikaner ist sehr defensiv, Beschilderungen und Orientierung sind einfach und Sie finden sich schnell in den Straßenverkehr ein. Ein zugebuchtes Navigationssystem erspart Ihnen lästige und manchmal zeitraubende Hotelsuchen in den Städten. Fast jede Ortschaft verfügt über mehrere Motels, sodass auch die Übernachtung in den seltensten Fällen problematisch wird. Einzig in der Hauptsaison im Sommer sollten Sie eventuell über die Vorreservierung in den Motels nahe der Hauptattraktionen nachdenken, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. In den bekannten Motelketten können Sie sauber und relativ günstig im Doppelzimmer übernachten. Die Vorbuchung kann schon von zu Hause problemlos über das Internet vorgenommen werden.

<h>Der goldene Westen</h>

Für die meisten Urlauber startet die Reise in einer der riesen Metropolen San Francisco oder Los Angeles. Erkunden Sie die ersten zwei Tage die Stadt und erholen sich vom Flug, bevor es "on the road" geht. Die Nr. 1 zwischen L.A. und San Francicso gehört zu den schönsten Küstenstraßen der Welt und ist mit Sicherheit ein guter Einstieg ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Von dort begeben sich viele in die Höhen der Sierra Nevada, um den Yoesemite oder Kings Canyon Nationalpark mit Mammutbäumen und atemberaubenden Aussichtspunkten zu bestaunen. Innerhalb von drei bis vier Tagen haben Sie bei einer Weiterfahrt ins Death Valley die Möglichkeit, unterschiedlichste Landschaften kennenzulernen. Stellen Sie sich darauf ein, bei Schnee in der Sierra Nevada zu starten und nur wenig später bei Bad Water, dem tiefsten Punkt der USA, bei 37° Celsius in der Sonne zu stehen.

<h>Unterwegs ins Spielerparadies</h>

Fast niemand wird an dieser Stadt vorbeifahren. Wenn sich nachts der Strip in ein Meer aus Lichtern verwandelt und die großen Namen von den Werbetafeln reflektieren, wissen Sie, dass die unzähligen Hollywoodstreifen beim Thema Vegas nicht gelogen haben. Für den Tag können Sie hier die unterschiedlichsten Ausflüge buchen und ein Flug über den Grand Canyon gehört mit Sicherheit zu einem der Highlights.

<h>Noch mehr Nationalparks</h>

Von Vegas aus haben Sie die Qual der Wahl. Sollten Sie drei Wochen Zeit haben, stellt es in der Regel kein Problem dar, die Höhepunkte des Westens alle auf die Routenplanung USA zu legen. Von Vegas aus ist der Zion NP schnell erreicht. Auch der Bryce Canyon liegt für amerikanische Verhältnisse in unmittelbarer Entfernung. Sollten Wüsten und Gesteinsformationen Sie begeistern, ist ein Abstecher nach Moab empfehlenswert. Von hier aus lassen sich Touren in den Canyonlands und Arches Nationalpark durchführen, bevor es dann letztlich wirklich zur größten aller Schluchten geht: dem Grand Canyon.

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